Von wem kommt die Hilfe?

Sabine Kurtz, MdL BW beim Lullusgespräch

Sabine Kurtz bei EAK in Bad Hersfeld

 

Historische Leistung der Kirchen

 

würdigen

 

CDU gegen Pläne der SPD / Grünen/ Linken, die staatliche Unterstützung für die Kirchen aufzugeben.

 

Bad Hersfeld (MR) 13.05.2013: „Das ist ja für mich wie ein Familientreffen“, so Sabine Kurtz, CDU Landtagsabgeordnete aus Baden- Württemberg, bei der Begrüßung durch den EAK-Kreisvorsitzenden, Pastor Ralph Habener, im Kurpark in Bad Hersfeld. Eingeladen zum EAK Lullusgespräch, konnte Sabine Kurtz einige „Herschfeller“ Bekannte wiedersehen. Eindeutig ist die Haltung der ehemaligen Hersfelderin zum Verhältnis von Staat und Kirche: „Bei der von Teilen von SPD, Grünen und Linken aufgedrängten Diskussion um die Neugestaltung der Beziehung zwischen Staat und Kirche wird das Engagement der Kirchen in unserer Gesellschaft zu Unrecht heruntergespielt. In vielen Jahrzehnten haben Männer und Frauen aus christlicher Nächstenliebe kraftvoll Verantwortung übernommen. Dies war und ist unbezahlbar“, so Sabine Kurtz vor dem Evangelischen Arbeitskreis der CDU in Bad Hersfeld. „Auch in Zukunft brauchen wir die Hilfe der Kirchen, z.B. im Bildungs- und Sozialbereich“, warb die CDU-Landtagsabgeordnete für die Beibehaltung des bisherigen bewährten Systems der Zusammenarbeit.

 

Im Zeichen des Wandels

Christliche Werte seien dabei unverzichtbar, gerade wenn sich die Welt im Wandel befinde. „Hier kann die Bibel Richtschnur und Kompass sein“, ist Sabine Kurtz überzeugt. „Wenn unsere Überzeugungen eindeutig erkennbar sind, dann haben wir eine Chance, das Gemeinsame in der Vielfalt herauszufinden, nicht aber, wenn wir unsere Positionen aufweichen.“ Als Landtagsabgeordnete habe sie mit vielen Politikfeldern zu tun und könne ihr Blickfeld weiten. So konnte sie bspw. an einer Ausschussreise nach Singapur teilnehmen. „Das Wertesystem ist dort ein ganz anderes“, erzählt Sabine Kurtz. „Bildung wird in Singapur v.a. als wirtschaftlicher Faktor gesehen, und zwar sowohl für den Staat und die Gesellschaft als auch für die einzelnen Bürger.“ Die Vielfalt der Bildungslandschaft in Deutschland werde oft unterschätzt, so die Bildungspolitikerin. Eine Schulklasse wie ein Fitnesscenter aufzubauen, wo der Lehrer nur als sog. Lernbegleiter definiert werde, widerspreche allen Bindungstheorien, stellt Sabine Kurtz fest. „Wenn ich in den 1970er Jahren auf dem Obersberg nicht mit meinen Lehrern so diskutiert hätte, wäre ich anders geprägt worden. Gerade seine Bindungsfähigkeit macht doch einen guten Lehrer aus“, meint die CDU-Landtagsabgeordnete.

 

Stiftsruine immer ein Erlebnis

Am Morgen besuchte Sabine Kurtz die Begrüßung des Ensembles der neuen Festspielsaison in der Ruine. Bad Hersfeld habe durch die Fußgängerzone, die Altstadt und die Festspiele einen besonderen Schatz, so ihr Eindruck. Der Stadtverordnete Hartmut Ziehn übereichte ihr zur Erinnerung eine Hersfeldbriefmarke aus dem Jahr 1986. Auch eine Gideonbibel für die Handtasche und ein altes Foto von der Weinstrasse weckten ihre Erinnerung „So reich beschenkt, komme ich gerne mal wieder zum EAK Bad Hersfeld“, so Sabine Kurtz abschließend.

 


 

Hintergrund:
Sabine Kurtz wurde in Bad Hersfeld geboren und wuchs in einer Kaufmannsfamilie in der Weinstrasse auf. 1980 machte sie das Abitur auf dem Obersberg, bevor es sie nach Baden Württemberg verschlug und sie in Freiburg studierte. In der Stadtkirche heiratete sie, hat mittlerweile drei erwachsene Kinder und wohnt jetzt in Leonberg. Seit 2006 ist Sabine Kurtz CDU-Landtagsabgeordnete in Baden-Württemberg und seit 2012 Vorsitzende des EAK-Landesverbands Baden-Württemberg. Der Evangelische Arbeitskreis der CDU möchte eine Brücke bauen zwischen Kirche und Politik sowie sich in die Wertedebatte einbringen.

 

Aktualisiert am:08.11.2016

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