Menschlichkeit darf nicht verloren gehen!

World Vision Vorsitzender Waffenschmidt spricht sich für differenzierten Blick auf die aktuelle Lage aus. 

Niederaula- Christoph Waffenschmidt war überrascht, das sich so viel Menschen nach Niederaula aufgemacht haben um von ihm die aktuelle Flüchtlingssituation erklärt zu lassen. Vor vollem Haus referierte er gut 1,5 Stunden über die Ursachen und Situationen von Flüchtlingen. Dabei sparte er nicht mit Lob, wenn er auf die organisatorischen Leistung der Kommunen und der Hilfskräfte zu sprechen kommt. "Organisatorisch schaffen wir das" so seine Überzeugung. Die Reissprobe liegt in der kulturellen Herausforderung, so seine Einschätzung.

Beeindruckendes Engagement für Flüchtlinge auf der kommunalen Ebene

EAK-Bundesvorstand besucht Berliner Flüchtlingsunterkunft

 

Anlässlich eines Besuches des Bundesvorstandes des Evangelischen Arbeitskreises der CDU/CSU (EAK) in der Berlin-Steglitzer Flüchtlingsunterkunft „Boardinghaus GIERSO“ erklärt der EAK-Bundesvorsitzende, PSt Thomas Rachel MdB:

 

 

 

Mit dem aktuellen Flüchtlingszustrom nach Deutschland und Europa stehen wir vor einer geradezu historischen Aufgabe und das ist überall in unserem Land spürbar. Als EAK-Bundesvorstand konnten wir uns in der Berliner Flüchtlingsunterkunft „Boardinghaus GIERSO“ ein direktes Bild von den vielfältigen Herausforderungen, Problemen und Aufgaben der kommunalen Flüchtlingsarbeit machen.

 

 

 

Dieser Besuch vor Ort hat uns abermals gezeigt: Es gibt viele Probleme zu lösen, aber auch viel Grund zur Zuversicht. Wir müssen die Sorgen der Menschen angesichts der enormen Flüchtlingszahlen politisch sehr ernst nehmen, dürfen ihnen aber auch nicht den Mut nehmen. Dankbar können wir auch zur Kenntnis nehmen, dass mit dem Namen Deutschland gegenwärtig kaum jemand noch Gewalt und Krieg verbindet, sondern nun Humanität und mitmenschliche Solidarität in den Vordergrund gerückt sind. Es ist sehr beeindruckend zu erleben, mit wieviel Engagement, Hingabe und Sensibilität sich hier wie auch andernorts in vielfältigster Weise und auf der konkret kommunalen Ebene um die Sorgen, Nöte und Belange der Flüchtlinge gekümmert wird. Bei unserem Bundesvorstandsbesuch wurde uns erneut deutlich: Deutschland hat starke Schultern und ist bereit, seinen Teil der Verantwortung zur Lösung der massiven Flüchtlingsbewegungen zu übernehmen. Doch kein Land, auch nicht Deutschland, kann eine solche Hoffnung alleine erfüllen bzw. in diesem quantitativen Ausmaß auf Dauer leisten.

 

 

 

Der EAK-Bundesvorstand erneuert deshalb seine Forderung nach einer gemeinsamen europaweiten Lösung des Flüchtlingsproblems. In ganz Europa muss sich nun erweisen, ob das gemeinsame Fundament, das vor allem ein klares Wertefundament sein muss, ein auch für die Zukunft tragfähiges sein wird. Es darf nicht sein, dass Menschen in letzter Not vor Krieg und Terror nach Europa flüchten und einige Staaten der EU wegschauen!

 

 

 

Gleichzeitig wissen wir, dass eine rein gesinnungsethische oder gar moralisierende Debatte zu kurz greift. Wir brauchen eben auch den verantwortungsethischen Blick auf die Realitäten, der uns an die Grenzen unserer gesellschaftlichen Möglichkeiten erinnert, kurzum: Wir brauchen die gesunde Balance von Herz und Verstand.

 

 

 

Zu letzterem gehört vor allem auch die integrationspolitische Perspektive. Die Flüchtlinge müssen wissen, was wir von ihnen erwarten: Wer dauerhaft hier bleibt, muss unsere Sprache lernen sowie unser Wertesystem und die Regeln unserer Demokratie akzeptieren. Deshalb ist es sinnvoll, dass die gegenseitigen Rechte und Pflichten von Staat und Migrant innerhalb des Rahmens eines künftigen Integrationspflichtgesetzes in verbindlichen Integrationsvereinbarungen abgeschlossen werden.“

 

Aktualisiert am:08.11.2016

Admin

"Bad Hersfeld liest ein Buch" - mit Franz Josef Jung

Im Buch von Ferdinand von Schirach wird der damalig amtierende Verteidigungsminister Franz Josef Jung zitiert. Dr. Jung hat sich nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Einsatz der Bundeswehr im Inland geäußert. mehr lesen

World Vision in Niederaula

Der Vorstandsvorsitzende von World Vision e.V., Christoph Waffenschmidt informierte am 26.1.2016 vor einem vollen Haus in Niederaula über die Ursachen der Flüchtlingsströme und wies auf aktuelle Hilfsmöglichkeiten

weiter Infos: hier

EAK Bundesvorstand besucht Flüchtlinge

Gesetzesvorhaben zur Ausweitung der aktiven Sterbehilfe in Belgien auf Kinder ist ein ethisches Alarmsignal

 

Anlässlich der Pläne in Belgien, auch für unheilbar kranke Kinder die Tötung auf Verlangen einzuführen erklärt der Bundesvorsitzende des Evangelischen Arbeitskreis der CDU/CSU (EAK) und Parlamentarische Staatssekretär im BMBF, Thomas Rachel MdB:

 

„Die geplante Ausweitung der aktiven Sterbehilfe (Tötung auf Verlangen) in Belgien sogar auf Kinder muss für uns ein Alarmsignal auch für die Debatten um die Sterbehilfe in unserem Land sein:  => mehr lesen

Thomas Mann (EVP/CDU):

Konferenz-Appell an die EU-Kommission:

Den arbeitsfreien Sonntag schützen!

 

Kirchen, Gewerkschaften und Zivilgesellschaft aus den Mitgliedstaaten für Sonntagsschutz / Konferenz heute im Europaparlament mit fast 200 Teilnehmern

 

Ein breites Bündnis aus Kirchen, Gewerkschaften und der Zivilgesellschaft unter dem Dach der Europäischen Sonntagschutzallianz (European Sunday Alliance, ESA) will den arbeitsfreien Sonntag schützen.  => mehr lesen